Kundgebung zum 85. Jahrestag Generalstreik in Mössingen

22. Januar 2018

Zum 85. Jahrestag des Generalstreiks in Mössingen rufen verschiedene linke und antifaschistische Gruppen, darunter auch die VVN-BdA Tübingen zu folgenden Veranstaltungen auf:

Dienstag 30.1.2018 Filmvorführung um 20 Uhr im Club Voltaire

„Da ist nirgends nichts gewesen außer hier“.

Im gleichnamigen Film von 1983 kommen noch einige Zeitzeugen und Teilnehmer des Mössinger Generalstreiks zu Wort, die sich 1933 in einer in ganz Deutschland einmaligen Aktion gegen die Machtübergabe an Hitler zur Wehr setzten.

Es werden Ausschnitte aus dem Film gezeigt mit anschließender Diskussion über die historischen Ereignisse und die Konsequenzen für die antifaschistische Arbeit heute

Samstag 3.2.2018 in Mössingen

Führung mit Jürgen Jonas entlang der Spur des Mössinger Generalstreiks.

Treffpumnkt ist um 11 Uhr Langgass – Turnhalle

Kundgebung zum 85. Jahrestag

1933 – Streik gegen Hitler – Antifaschistischer Widerstand heute

Beginn 12 Uhr 30 Jakob-Stotz-Platz Mössingen

VVN-BdA Tübingen fordert die Aberkennung der Ehrenbürgerwürde dür Hans Gmelin

3. Januar 2018

Die VVN-BdA Tübingen,

fordert, dass dem ehemaligen Bürgermeister von Tübingen Hans Gmelin die Ehrenbürgerwürde aberkannt wird.

 

http://tuebingen.vvn-bda.de/2017/12/12/hans-gmelin-ehrenbuergerwuerde-aberkennen/

Kundgebung zur Erinnerung an Oury Jalloh am 6.1.2018 auf dem Schloßplatz in Stuttgart

2. Januar 2018

 

 

Der Kreisvorstand der VVN-BdA Stuttgart ruft zur Kundgebung am Samstag 6.1.2018 um 15 Uhr 30 zur Erinnerung an Oury Jalloh auf
Samstag 6.1.2018 auf dem Schloßplatz, Stuttgart
Beginn um 15 Uhr 30
Die Kreisvereinigung Stuttgart der VVN-BdA ruft zusammen mit anderen Gruppen zu einer Kundgebung zur Erinnerung an Oury Jalloh auf.. Er war ein Asylsuchender aus Sierra Leona. Vor 13 Jahren wurde er nach einer Festnahme in Dessau von Polizisten auf einer Polizeiwache zu Tode geprügelt. Wahrscheinlich um die Tat zu vertuschen zündeten die Polizisten dann die Matratze in der Zelle, in der sie ihn eingesperrt hatten, an. Oury Jalloh war an Händen und Füßen gefesselt und soll trotzdem die Matratze angezündet haben. Bis Ende letzten Jahres vertuschte die Staatsanwaltschaft diesen Mord an ihn und weigerte sich gegen die Polizisten zu ermitteln.
Erst Ende 2017 wurde die Ermittlungen neu aufgenommen.  Eine Initiative hatte die ganzen Jahre über versucht Aufklörung über diesen Skandal zu betreiben. Sie besorgten auch zwei Brandgutachten, die eindeutig belegten, dass Oury Jalloh gar nicht in der Lage gewesen ist die Matratze zu entzünden. Außerdem musste um den Brand zu verursachen mit großer Wahrscheinlichkeit Brandbeschleuniger eingesetzt worden sein.
Am Sonntag 7.1. findet in Dessau eine Demonstration zur Erinnerung Oury Jalloh statt. In Stuttgart gehen wir einen Tag davor auf die Straße.
Samstag 6.1.2018
Kundgebung zur Erinnerung an Oury Jalloh und gegen rassistische Gewalt
15 Uhr 30 auf dem Schloßplatz in Stuttgart (Bei den Fahnenmasten)
Bitte verbreitet den Termin über Eure Kanäle

 

Karlsruhe, 3. Juni: Kein Platz für Nazis!

16. Mai 2017

aktuelle infos: http://ka-gegen-rechts.de/  

                                http://www.antifa-buendnis-ka.de  

 

ab 9 Uhr Mahnwache am Hbf Karlsruhe: Treffpunkt zur gemeinsamen Anfahrt

ab 11:00 Uhr Mahnwachen bei der Nazi-Route:

Hubstr. , Pforzheimerstr./Waldshuterstr., Ochsentorstr., Bergbahnstr.

ab 11:00 Uhr Kundgebung der Stadt Karlsruhe Busbahnhof Durlach
ab 14:00 Uhr Demo und Kundgebung des DGB

Aufruf: Kein Platz für Nazis, weder in Karlsruhe noch anderswo

Wir rufen alle Menschen in unserer Stadt auf, gemeinsam den Aufmarsch am 3. Juni 2017 zu verhindern: Für den 3. Juni 2017 hat die Nazi-Szene angekündigt, einen Aufmarsch zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ in Karlsruhe durchzuführen – eine seit 2009 stattfindende bundesweite Nazi-Demonstration mit großer Bedeutung für die extreme Rechte. Dafür mobilisiert die Nazi-Szene bundesweit genauso wie im europäischen Umfeld. Wie diese Aufmärsche der letzten Jahren gezeigt haben, können im Juni bis zu 1000 Nazis nach Karlsruhe kommen. Durch rassistische Stimmungsmache wird versucht, gezielt Zukunftsängste zu schüren und eine Drohkulisse gegen Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete aufzubauen. Die mittlerweile mehr als tausend Übergriffe und Brandanschläge auf Geflüchtete und deren Unterkünfte in den letzten Jahren sowie die rassistischen Morde des „NSU“ zeigen, dass es sich dabei um eine reale Gefahr für viele Menschen handelt. Wir wollen in einer vielfältigen, weltoffenen und solidarischen Stadt leben. Wir wollen in einer Stadt leben, in der sich alle Menschen angstfrei vor rassistischen Übergriffen und Diskriminierung bewegen können. Deshalb müssen wir diesen Nazi-Aufmarsch verhindern. Gemeinsam stellen wir uns Rassismus, Menschenfeindlichkeit und den Nazis in den Weg!

 

Konstanz: Anti-AfD Aktionskonferenz 10. Juni

16. Mai 2017

Einladung zur Anti-AfD-

Aktionskonferenz in Konstanz

Ein breites Bündnis aus Konstanzer Initiativen lädt für den 10. Juni 2017 zu einer regionalen Anti-AfD-Aktionskonferenz ein.

Wir stehen vor einer großen Herausforderung: Mit der AfD will im September 2017 eine Partei in den Bundestag einziehen, die für unverhohlen rassistische und ausgrenzende Politik steht. Während des Wahlkampfs wird sie auch im Landkreis Konstanz von der Fußgängerzone bis auf die Bildschirme überall präsent sein und versuchen, den politischen Diskurs nach rechts zu verschieben. Nicht mit uns! Auf einer Anti-AfD-Aktionskonferenz wollen wir gemeinsam mit euch Strategien gegen einen (Wahl)erfolg der AfD entwickeln und uns für eine emanzipatorische und solidarische Gesellschaft stark machen.

In Vorträgen, Workshops und Diskussionen wollen wir Menschen zusammenbringen, die sich im anstehenden Bundestagswahlkampf gegen die AfD und die wachsende Rechtsentwicklung engagieren sowie an der Konferenz Inputs sammeln und Aktionsideen ausprobieren.

Wann?

Samstag, 10. Juni 2017 10:00 – 18:00 Uhr

Wo?

Treffpunkt Petershausen Georg-Elser-Platz 1 78467 Konstanz

 

Karlsruhe, 21.5.: Esther Bejerano & Microphone Mafia

10. Mai 2017

So., 21.05.Bejarano & Microphone Mafia 19:00 Uhr „la vita continua“ 18:00 Uhr Einlass

 

la vita continua“ Lesung und Konzert mit der jüdischen Musikerin Esther Bejarano und der Hip-Hop Band Microphone Mafia.

Mobilisierungsveranstaltung zu den Protesten gegen den Naziaufmarsch „Tag der deutschen Zukunft“ am 03. Juni 2017 in Karlsruhe. Wir freuen uns, die 90-jährige Auschwitz-Überlebende Esther Bejarano gemeinsam mit ihrem Sohn und den Rappern der Microphone Mafia aus Köln am 21. Mai 2017 in Karlsruhe begrüßen zu können.Ab 19:00 Uhr werden die Künstler*innen Lieder ihrer beiden Alben “La Vita Continua” und “per la vita!” im Jubez auf der Bühne präsentieren. Zusätzlich wird die jüdische Musikerin Esther Bejarano aus Ihrem 2013 im Laika-Verlag erschienenen Buch “Erinnerungen – Vom Mädchenorchester in Auschwitz zur Rap-Band gegen Rechts” lesen und aus ihren Erfahrungen in der NS-Zeit berichten. Wie kann Mensch so viel Liebe und Kampf aufbringen und Viva la libertà! singen, welcher das KZ überlebt hat?!Die liebevolle Beziehung zwischen BEJARANO & MICROPHONE MAFIA wirkt in der Tat befreiend, hilft, Krisen und Konflikte anzugehen, wie es weitergehen kann, selbst, wenn Mensch nicht mehr weiß, wie. Aufrecht und selbstbewusst wird eine Kraft erzeugt, die ansteckt und generationsübergreifend funktioniert: für das Leben, für den Kampf gegen Nazis. Ein beeindruckendes Projekt. (underdogfanzine.de) Seit nunmehr fünf Jahren tritt die Familie Bejarano gemeinsam mit der Kölner Rap-Gruppe Microphone Mafia auf. „Esther Bejarano hat Geschichte am eigenen Leibe erlebt, hat den Schrecken des dritten Reiches mitsamt…“ Inhaftierung „…in den KZs Auschwitz und Ravensbrück auf schmerzliche Art und Weise spüren müssen. Ihre Eindrücke, ihre Herkunft, ja ihre Geschichte drückt sie dabei seit Jahren schon zusammen mit ihrem Sohn Joram, sowie weiteren Musikern als Mitglied der Gruppe “Coincidence” aus. Die dabei behandelten Themen wie Ausgrenzung, Rassismus oder etwa Gewalt sind dabei damals wie heute unglücklicherweise noch aktuell und gehören noch längst nicht der Vergangenheit an. Den Beweis dafür liefert die Microphone Mafia, welche schon seit mittlerweile sage und schreibe zwanzig Jahren ihre Erfahrungen mit Rassismus als sogenannte “Jugendliche mit Migrationshintergrund” in ihren Musikstücken verarbeitet und sich nicht zeitwilligen Trends, wie bspw. dem bis vor kurzem noch extrem populären Gangsta-Rap, beugt, sondern auf konsequent gehaltvolle Texte, mit Sinn und Verstand getextet und eingerappt, setzt. (Aus der Kritik von Jai Welc) Das Programm motiviert mit Geschichten aus der schrecklichen Zeit des Nationalsozialismus und kraftvollen antifaschistischen Liedern sich jedem aufkeimenden Faschismus und den aktiven Nazis in den Weg zu stellen. Gerade in Zeiten des weltweiten Rechtsrucks und dem Erstarken autoritärer Politik, deren Ziel es ist menschenverachtende Einstellungen in der Gesellschaft zu verfestigen und voran zu treiben, erhoffen wir mit dieser Veranstaltung einen Gegenpol setzen zu können. Für den 3. Juni 2017 hat die Nazi-Szene angekündigt, einen Aufmarsch zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ in Karlsruhe durchzuführen. Als Rahmenprogramm möchten wir daher mit einem Infostand und einem kurzen Infobeitrag auf die Hintergründe eingehen und über den Aufruf „Gemeinsam stellen wir uns Rassismus, Menschenfeindlichkeit und den Nazis in den Weg“ für eine vielfältige, weltoffene und solidarische Stadt informieren.

Mit freundlicher Unterstützung von: Fachstelle gegen rechts im StJA e. V., Rosa Luxemburg Stiftung Termin So., 21.05.2017, Beginn 19:00, Einlass 18:00 Preis: 9,90 € VVK / 12,00 € AK / Erm. 8,00 € Plätze: Sitzplätze, freie Platzwahl Raum: Großer Saal

Tickets: Jubez Karlsruhe, https://www.reservix.de/tickets-bejarano-microphone-mafia-la-vita-continua-in-karlsruhe-jubez-am-21-5-2017/e1022545 

Facebook: https://www.facebook.com/events/422219024804236/?active_tab=about

 

Tübingen, 11. Mai Stadtführung Deserteuere und Kriegsverweigerer

10. Mai 2017

Stadtteilführung mit Holger Starzmann und anschließende Podiumsdiskussion im Werkstadthaus

Treffpunkt: Platz des unbekannten Deserteurs im Französischen Viertel, 17:00 Uhr

Thema: Deserteure und Kriegsdienstverweigerer in Tübingen

Bei der Führung zum Areal rund um den Platz des unbekannten Deserteurs und die Schießbahn der ehemaligen Hindenburgkaserne soll Spuren der Wehrmachtsjustiz in Tübingen nachgegangen werden.

 

Bei einem anschließenden Podiumsgespräch (ab ca. 18:30 Uhr im Werkstatthaus) wird das Thema vertieft und der Bogen zum Heute gespannt. Teilnehmer sind der ehemalige Wehrmachtsdeserteur Christoph Scheytt, der Jurist und Historiker Jens Rüggeberg und der Friedensaktivist Martin Hank. Moderation: Pfarrer Harry Waßmann, Eberhardsgemeinde Tübingen.

Mannheim: Einweihung des André-Sheperd-Weges (US-Deserteur)

10. Mai 2017

Einweihung André Shepherd Weg

15. Mai 2017, 18.30 bis ca. 21.30 Uhr, Fritz-Salm-Str. 12, 68167 MA

Am Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung würdigt das mit dem Miethäuser-Syndikat verbundene Wohnprojekt umBau² Turley den US-amerikanischen Deserteur André Shepard. Dafür, dass André im völkerrechtswidrigen Krieg gegen den Irak nicht mehr mitmachen wollte, benennt umBau² Turley einen Weg nach ihm. DFG-VK und Friedensplenum unterstützen die Aktion, bei der André anwesend ist.

Wenn die BewohnerInnen von umBau² Turley auf dem ehemaligen Kasernengelände jetzt André Shepherd durch eine Wegbenennung ehren, dann ist das genau der richtige Ort. André Shepherds Desertieren ist eine beispielhafte Tat. Bereits vor dem Irak-Krieg war klar gewesen, dass dieser Krieg völkerrechtswidrig, politisch falsch und Terrorismus fördernd und v. a. für die Menschen im Irak und in der Region eine Katastrophe furchtbar sein würde.

Auch für den Irak-Krieg waren die US-Kasernen in Mannheim eine wichtige logistische Drehscheibe. Die US-Armee hat die Kasernen bis auf die Coleman-Kaserne geräumt und zum Teil in andere US-Kasernen verlagert (zum Beispiel nach Wiesbaden). Ein Teil der ehemaligen Kasernen wird heute für die aus dem Irak und anderen Ländern geflohenen Menschen genutzt.

Das Wohnprojekt umBau² Turley wirbt für die Veranstaltung mit dem folgenden Text.

Wir freuen uns sehr, die öffentliche Namensgebung des kleinen Weges zwischen unserem gemeinschaftlichen Wohnprojekt und dem Nachbargebäude auf dem Gelände der ehemaligen Turley Kaserne in Mannheim ankündigen zu dürfen.

Vielen Dank an André Shepherd , der uns dazu seine Zustimmung gegeben hat und auch selbst an diesem Abend anwesend sein wird.

André Shepherd ist ein ehemaliger GI einer Hubschrauberstaffel, die im Irakkrieg 2006 eingesetzt war. Unter dem Einfluss der Massaker an der Zivilbevölkerung seitens der US Armee bei Falludscha ist André Shepherd desertiert und hat als erster US amerikanischer Deserteur politisches Asyl in Deutschland beantragt.

Seitdem klagt er sich in Deutschland durch alle denkbaren gerichtlichen Instanzen.

Er wird unterstützt von dem Verein Connection e.V., der sich weltweit für das Recht auf Kriegsdienstverweigerung und Desertion einsetzt.

Wir von umBAU² Turley halten die Turley Kaserne in Mannheim für den passenden Ort, ihm als Deserteur eine dauerhafte Widmung und einen dauerhaften Platz auf einem ehemaligen Militärgelände zu geben.

Die Kaserne war fast 120 Jahre unter militärischer Nutzung, zuletzt unter US-Amerikanischer. Der Namensgeber Turley ist einer der ersten schwarzen Unteroffiziere, der bei der Befreiung gegen die Nazis gefallen ist.

Mehr als 70 Jahre später sucht ein Ex GI – ebenfalls afro-amerikanischen Ursprungs – Asyl in Deutschland.

In einer Zeit wieder zunehmender Nationalismen und  damit verbundener zunehmender militärischer Gewaltbereitschaft sehen wir es als ein inhaltliches Zeichen von „Konversion“ nicht nur der militärischen Nutzung, sondern auch dem militärischen Denken eine Absage zu erteilen.

Viele FriedensaktivistInnen und Menschen aus Mannheim haben während der Irakkriege versucht, die Mannheimer US Kasernen zu blockieren. Dies, um auf die blutigen Kriege im Nahen Osten aufmerksam zu machen, zu einer Zeit, als der Krieg dort noch weit weg war.  Auch das ist ein Teil der jüngsten Mannheimer Geschichte.

Wenn man die Irakkriege als eine erste Destabilisierung des nahen Ostens sieht, dann besteht ebenfalls ein Zusammenhang zur Flüchtlingssituation und zu den beiden syrischen Familien in unserem Haus, deren Männer vor der Wahl Assad oder IS nicht desertiert, aber geflohen sind.

André Shepherd ist für seine Zivilcourage, die ihm dauerhaft die Rückkehr in seine Heimat verwehrt und eine zunächst ungewisse Zukunft bereitet hat, vielfach ausgezeichnet worden.

Er ist Träger des pro Asyl Menschenrechtspreises 2015 und des TAZ Panterpreises für Zivilcourage 2010.

Sein Handeln ermöglicht unser Handeln!

Auf zum Ostermarsch!

6. April 2017

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Deckblatt3-001

Ostermarsch Baden-Württemberg 2017 in Stuttgart

Samstag, 15. April 2017 – 12:00

„Verantwortung für den Frieden, nicht für den Krieg!“,

Auftaktkundgebung: 12 Uhr, Lautenschlagerstr. (gegenüber dem Hauptbahnhof), anschl. Demo durch die Innenstadt, zur

Abschlusskundgebung: ca. 14 Uhr, Schlossplatz,

Redner*innen: Konrad Ott (1. Bev. IG Metall Ludwigsburg), Paul Schobel (Betriebsseelsorger a.D.), Düzgün Altun (DIDF Bundesvorstand), Betül Havva Yilmaz (Akademiker für Frieden), Musik: „Los Cholerikos“,

OM Flyer Pdf zum download

www.friedensnetz.de

 

Ostermarsch 2017 in Mannheim

Samstag, 15. April 2017 –

12:00 „Sicherheit durch Abrüstung – Holt unsere Soldaten*innen aus den Kriegsgebieten zurück„,

Auftaktkundgebung: 12 Uhr, kl. Platz in L1 (gegenüber vom Schloss), anschl. Demo durch die Innenstadt, zur

Abschlusskundgebung: 14 Uhr, Paradeplatz, Redner*innen: Regina Hagen (Darmstädter Friedensforum), Renate Wanie (Werkstatt für gewalfreie Aktion Baden, Heidelberg), Thomas Mikan (DFG/VK), Hedi Saur-Gürth (Mannheimer Friedensplenum), Musik: Uwe Neuendorf, [Flyer siehe hier]

 

Ostermarsch 2017 in Ellwangen Samstag, 15. April 2017 – 10:00 „Frieden braucht Mut! – Mut zum Abzug und Verbot von Atomwaffen! – Mut zur Abrüstung! Mut zur Integration von Fremden! Mut auf dem langen Weg zu gewaltfreien Konfliktlösungen!“, Auftakt: 10 Uhr, Bahnhofsplatz, anschl. Demonstration, 11 Uhr, Fußgängerzone, Kundgebung am Fuchseck, Redner*innen: Clemens Ronnefeldt (Internationaler Versöhnungsbund, Freising), Christa Schmaus (Lyrikaden, Friedenswerkstatt Mutlangen); Marigona Avdijai & Marvin Wünsch (Schüler*innen der Mittelhofschule Ellwangen), kulturelles Rahmenprogramm mit Andrea Batz  und Norbert Botschek & Rolf Siedler [Flyer siehe hier],  Aktionsbündnis Mahnwache Ellwangen

 

Ostermarsch 2017 in Müllheim Montag, 17. April 2017 – 14:00 20. Ostermarsch in Müllheim „Für eine menschliche Welt in Frieden!“ / Pour un monde humain en paix! und „Entschieden gegen rechts! / Décidé contre la droite!“ Auftakt: 14 Uhr, Robert-Schumann-Kaserne, anschl. Demo in die Stadt zur Abschlusskundgebung: 15 Uhr, Marktplatz, [Flyer siehe hier], VA: Friedensrat Müllheim, DGB Markgräflerland http://www.friedensrat.org/pages/aktionen/2017/ostermarsch-2017.php

 

Bodensee-Ostermarsch 2017 / Internationaler Bodenseefriedensweg Friedrichshafen

Montag, 17. April 2017 –

11:30 „Von der Kriegslogik zu einer Friedenskultur – unser Weg“, Auftaktkundgebung: 11.30 Uhr, Romanshornerplatz, anschl. Demo durch die Stadt mit Zwischenhalten, 1. Station: „Rüstungskonversion ist die Schwester der Abrüstung“ – Rednerin: Anne Rieger (D, Bundesausschuss „Friedensratschlag“, Kassel); 2. Station: „Zivile Konfliktlösung, aber wie?“ – Rednerin: Claudia Haydt (D, Informationsstelle Militarisierung -IMI-), 3. Station: „Europa und die Solidarität mit den Menschen in der Osttürkei“ – Rednerin: Claudia Friedl (CH, St. Gallen, Nationalrätin, SP),

Abschlusskundgebung 14.30 Uhr, Rathaus, Redner: Andreas Zumach (UNO-Korrespondent Genf), „Friedenskultur entwickeln – die zentrale Herausforderung für uns alle.“ Im Anschluss (15.30 Uhr) Podium mit allen Rednerinnen und Rednern, Ende: ca 16.20 Uhr,

Flyer siehe hier],

[Schweizer fahren ab Romanshorn mit der Fähre 10.36 Uhr] http://bodensee-friedensweg.org/ostermarsch/2017/friedensweg-2017/

25.3. Kirchheim/T: Kundgebung gegen rechte Gewalt nach Anschlag auf Kulturhaus

23. März 2017

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In der Nacht vom 20. auf den 21. März 2017 wurde in den frühen Morgenstunden das Haus eines Kirchheimers, der Mitglied im “Volkshaus Kirchheim” ist, mit Parolen aus dem rechten Lager besprüht. In der Vergangenheit ist er bereits mehrfach von Mitgliedern der faschistischen Partei “Der III. Weg” beleidigt und bedroht worden.

Am selben Tag ist das Gebäude, in welchem sich das Kulturhaus “Volkshaus Kirchheim” befindet, angegriffen worden. Es wurde eine Scheibe eingeworfen und Buttersäure in dem Gebäude freigesetzt. Dies führte zu einer stundenlangen Sperrung der Alleenstraße und einem Großaufgebot von Feuerwehr und Polizei.

„Die beiden Taten sind in direktem Zusammenhang zu sehen und stehen beispielhaft für den ideologischen Aufschwung rechter Kräfte und das Gewaltpotenzial gegen Migranten und Andersdenkende in Deutschland“, sagt dazu Aleyna Bayrak eine Sprecherin des Volkshauses.
Vor kurzem kam es bereits zu einem ähnlichen Anschlag auf das Haus der Jugend in Göppingen, als dort bei einer antifaschistischen Veranstaltung eine Dokumentation über die faschistische Partei „Die goldene Morgenröte“ aus Griechenland gezeigt wurde.

„Wir werden uns von solchen Angriffen jedoch nicht einschüchtern lassen und sehen dies als Beweis für die Notwendigkeit antifaschistischer Arbeit und unseres Engagements gegen Rassismus“, bekräftigt Aleyna Bayrak.

Deshalb wird es am Samstag den 25. März 2017 ab 12.00 Uhr vor dem Rathaus in Kirchheim eine Kundgebung unter dem Motto „Gegen Faschismus und rechte Gewalt in Kirchheim“ geben.

 

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