Eine neue Broschüre erinnert an den Stuttgarter Widerstandskämpfer Hans Gasparitsch

12. Februar 2018

Broschüre zum 100. Geburtstag von Hans Gasparitsch

Mitte März 2018 erscheint unter dem Titel „Hans Gasparitsch – Widerstandskämpfer und ehemaliger Häftling der Konzentrationslager Dachau und Buchenwald“ eine gut 70-seitige Broschüre zu seinem 100. Geburtstag mit Interview-Texten, Beiträgen, zahlreichen Dokumenten und wenig bekannten Bildern.
Herausgegeben von der Lagergemeinschaft Buchenwald-Dora/ Freundeskreis e.V. haben Christoph Leclaire und Ulrich Schneider die Inhalte zusammengestellt.

Die Broschüre kostet im Einzelbezug 5,00 € zuzüglich Versandkosten. Ab 2 Exemplaren liefern wir ohne Versandkosten.

Für Wiederverkäufer (d.h. für Kreisvereinigungen der VVN und andere Gruppen) haben wir folgende Bezugsbedingungen:

5 Ex. kosten 18,00 €, 10 Ex. kosten 32,00 €, ab 10 Ex. berechnen wir 3,00 € pro Ex.(incl. Versandkosten).

Einzelbestellungen bitte an den vvn-shop, Magdalenenstr. 19, 10365 Berlin oder an den örtlichen Buchhandel ISBN 978-3-931999-24-7 (RuhrEcho-Verlag Bochum)

Mehrfachbestellungen können schon jetzt gerichtet werden an die Lagergemeinschaft p.A. VVN-BdA Hessen, Eckenheimer Landstr. 93, 60318 Frankfurt/M

 

http://shop.vvn-bda.de/

VVN-BdA ruft zu Protesten gegen den Landesparteitag der AfD in Heidenheim am 17.3.2018 auf

9. Februar 2018

Gegen den geplanten AfD Landesparteitag in Heidenheim am 17. und 18.3. rufen über 30 Gruppen zu Protesten auf.

Sie haben folgenden Aufruf veröffentlicht:

Die „Alternative für Deutschland“ hält am 17. und 18. März ihren Landesparteitag im Congress Centrum in Heidenheim ab.

In der Region fiel die AfD in der Vergangenheit durch ihre Nähe zur NPD und der miltanten rechten Szene auf. Der AfD Landtagsabgeordnete Heiner Merz beschäftigt den umstrittenen Marcel Grauf, der zuvor im jugendverband der NPD und der Burschenschaft „Germania Marburg“ aktiv war.

Wir wollen nicht, dass der fremdenfeindlichen Hetze und der rechten Ideologie Raum gegeben wird – weder in Heidenheim noch anderswo.

Deshalb rufen wir für den 17. März zu einem gemeinsamen bunten und friedlichen Protest gegen die AfD und ihren Landesparteitag auf.

 

Treffpunkt 9 Uhr vor dem Konzerthaus

 

 

„Vor der Haustür“ Leserbrief von Gerhard Bialas zum Mössinger Generalstreik 1933

9. Februar 2018

Vor der Haustür

Vor 85 Jahren Mössinger Generalstreik gegen Hitler, der von Hindenburg in den Sattel gehoben wurde. Schande, dass auch im Landkreis Tübingen inuner noch Plätze u,nd Straßen nach diesem Kriegsverbrecher benannt sind. „Wer Hindenburg wählt, wählt Hitler, wer Hitler wählt, wählt Krieg“, warnte die KPD und andere. „Wer Hitler wählt, wählt Krieg!“ warnten die Korrununisten und Nazi-Gegner auch in Mössingen und dem Steinlachtal. Und wagten zusarrunen den Generalstreik. Dafür wurden viele von ihnen ins KZ Heuberg verscWeppt, ins Gefangnis oder Zuchthaus.

Was dann folgte, ist teils in den Ausstellungen zur Hitlerjugend im Landratsamt und Tübinger Rathaus zu sehen: „Führer befiel, wir folgen dir!“, Jungvolk, HJ, BDM, Reichsarbeitsdienst, Ptlichtjahr, Wehrmacht, SS, ScWachtfelder, Witwen, Waisen und Invaliden. Wir mussten zur Hitlerjugend dürfen, weil wir vorher einen Aufnahrnebogen auszufüllen hatten. Mit der Frage: „Bist du Arier?“. Damit wurde vorsortiert. Dahin führte der Gleichschritt mit 50 Millionen Toten. Ins unbeschreibliche Elend nicht nur des deutschen Volkes.

Auschwitz und viele andere KZ sind rur uns Ermahnung und Verpflichtung: Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg! Mit dem KZ HailfmgenfTailfmgen und den ÖIScmefer-KZ haben wir Auschwitz vor unserer Haustür, vor der wir ständig kehren müssen, damit nicht erneut braune Saat aus deutsch-na-. tionalem Dreck sprießt. Wir dürfen keine Rechtsentwicklung nirgendwo zulassen. Das sind wir denen schuldig, die auch für uns in den Widerstand gegen die Nazi-Barbarei gegangen sind. Von denen ich einige persönlich kannte. Aus alldem gibt es nur die Schlussfolgerung: Frieden und Völkerverständigung.

Gerhard Bialas. Tübingen

(Veröffentlicht im Schwäbischen Tagblatt 2.2.2018)

VVN-BdA ist jetzt auch auf Twitter vertreten

7. Februar 2018

Seit heute ist die VVN-BdA Baden-Württemberg auch auf Twitter vertreten.

VVN-BdA Baden-Württemberg ist jetzt auf Facebook

2. Februar 2018

Unsere Facebooksadresse;

https://www.facebook.com/VVN-BdA-Baden-W%C3%BCrttemberg-809394539260474/?modal=admin_todo_tour

Kundgebung zum 85. Jahrestag Generalstreik in Mössingen

22. Januar 2018

Zum 85. Jahrestag des Generalstreiks in Mössingen rufen verschiedene linke und antifaschistische Gruppen, darunter auch die VVN-BdA Tübingen zu folgenden Veranstaltungen auf:

Dienstag 30.1.2018 Filmvorführung um 20 Uhr im Club Voltaire

„Da ist nirgends nichts gewesen außer hier“.

Im gleichnamigen Film von 1983 kommen noch einige Zeitzeugen und Teilnehmer des Mössinger Generalstreiks zu Wort, die sich 1933 in einer in ganz Deutschland einmaligen Aktion gegen die Machtübergabe an Hitler zur Wehr setzten.

Es werden Ausschnitte aus dem Film gezeigt mit anschließender Diskussion über die historischen Ereignisse und die Konsequenzen für die antifaschistische Arbeit heute

Samstag 3.2.2018 in Mössingen

Führung mit Jürgen Jonas entlang der Spur des Mössinger Generalstreiks.

Treffpumnkt ist um 11 Uhr Langgass – Turnhalle

Kundgebung zum 85. Jahrestag

1933 – Streik gegen Hitler – Antifaschistischer Widerstand heute

Beginn 12 Uhr 30 Jakob-Stotz-Platz Mössingen

 

Studenten der Universität Tübingen haben vor einigen Jahren eine Multi Media Präsentation zum Generalstreik hergestellt.

https://multimedia.hd-campus.tv/mossinger-generalstreik#244

VVN-BdA Tübingen fordert die Aberkennung der Ehrenbürgerwürde dür Hans Gmelin

3. Januar 2018

Die VVN-BdA Tübingen,

fordert, dass dem ehemaligen Bürgermeister von Tübingen Hans Gmelin die Ehrenbürgerwürde aberkannt wird.

 

http://tuebingen.vvn-bda.de/2017/12/12/hans-gmelin-ehrenbuergerwuerde-aberkennen/

Kundgebung zur Erinnerung an Oury Jalloh am 6.1.2018 auf dem Schloßplatz in Stuttgart

2. Januar 2018

 

 

Der Kreisvorstand der VVN-BdA Stuttgart ruft zur Kundgebung am Samstag 6.1.2018 um 15 Uhr 30 zur Erinnerung an Oury Jalloh auf
Samstag 6.1.2018 auf dem Schloßplatz, Stuttgart
Beginn um 15 Uhr 30
Die Kreisvereinigung Stuttgart der VVN-BdA ruft zusammen mit anderen Gruppen zu einer Kundgebung zur Erinnerung an Oury Jalloh auf.. Er war ein Asylsuchender aus Sierra Leona. Vor 13 Jahren wurde er nach einer Festnahme in Dessau von Polizisten auf einer Polizeiwache zu Tode geprügelt. Wahrscheinlich um die Tat zu vertuschen zündeten die Polizisten dann die Matratze in der Zelle, in der sie ihn eingesperrt hatten, an. Oury Jalloh war an Händen und Füßen gefesselt und soll trotzdem die Matratze angezündet haben. Bis Ende letzten Jahres vertuschte die Staatsanwaltschaft diesen Mord an ihn und weigerte sich gegen die Polizisten zu ermitteln.
Erst Ende 2017 wurde die Ermittlungen neu aufgenommen.  Eine Initiative hatte die ganzen Jahre über versucht Aufklörung über diesen Skandal zu betreiben. Sie besorgten auch zwei Brandgutachten, die eindeutig belegten, dass Oury Jalloh gar nicht in der Lage gewesen ist die Matratze zu entzünden. Außerdem musste um den Brand zu verursachen mit großer Wahrscheinlichkeit Brandbeschleuniger eingesetzt worden sein.
Am Sonntag 7.1. findet in Dessau eine Demonstration zur Erinnerung Oury Jalloh statt. In Stuttgart gehen wir einen Tag davor auf die Straße.
Samstag 6.1.2018
Kundgebung zur Erinnerung an Oury Jalloh und gegen rassistische Gewalt
15 Uhr 30 auf dem Schloßplatz in Stuttgart (Bei den Fahnenmasten)
Bitte verbreitet den Termin über Eure Kanäle

 

Karlsruhe, 3. Juni: Kein Platz für Nazis!

16. Mai 2017

aktuelle infos: http://ka-gegen-rechts.de/  

                                http://www.antifa-buendnis-ka.de  

 

ab 9 Uhr Mahnwache am Hbf Karlsruhe: Treffpunkt zur gemeinsamen Anfahrt

ab 11:00 Uhr Mahnwachen bei der Nazi-Route:

Hubstr. , Pforzheimerstr./Waldshuterstr., Ochsentorstr., Bergbahnstr.

ab 11:00 Uhr Kundgebung der Stadt Karlsruhe Busbahnhof Durlach
ab 14:00 Uhr Demo und Kundgebung des DGB

Aufruf: Kein Platz für Nazis, weder in Karlsruhe noch anderswo

Wir rufen alle Menschen in unserer Stadt auf, gemeinsam den Aufmarsch am 3. Juni 2017 zu verhindern: Für den 3. Juni 2017 hat die Nazi-Szene angekündigt, einen Aufmarsch zum sogenannten „Tag der deutschen Zukunft“ in Karlsruhe durchzuführen – eine seit 2009 stattfindende bundesweite Nazi-Demonstration mit großer Bedeutung für die extreme Rechte. Dafür mobilisiert die Nazi-Szene bundesweit genauso wie im europäischen Umfeld. Wie diese Aufmärsche der letzten Jahren gezeigt haben, können im Juni bis zu 1000 Nazis nach Karlsruhe kommen. Durch rassistische Stimmungsmache wird versucht, gezielt Zukunftsängste zu schüren und eine Drohkulisse gegen Menschen mit Migrationshintergrund und Geflüchtete aufzubauen. Die mittlerweile mehr als tausend Übergriffe und Brandanschläge auf Geflüchtete und deren Unterkünfte in den letzten Jahren sowie die rassistischen Morde des „NSU“ zeigen, dass es sich dabei um eine reale Gefahr für viele Menschen handelt. Wir wollen in einer vielfältigen, weltoffenen und solidarischen Stadt leben. Wir wollen in einer Stadt leben, in der sich alle Menschen angstfrei vor rassistischen Übergriffen und Diskriminierung bewegen können. Deshalb müssen wir diesen Nazi-Aufmarsch verhindern. Gemeinsam stellen wir uns Rassismus, Menschenfeindlichkeit und den Nazis in den Weg!

 

Konstanz: Anti-AfD Aktionskonferenz 10. Juni

16. Mai 2017

Einladung zur Anti-AfD-

Aktionskonferenz in Konstanz

Ein breites Bündnis aus Konstanzer Initiativen lädt für den 10. Juni 2017 zu einer regionalen Anti-AfD-Aktionskonferenz ein.

Wir stehen vor einer großen Herausforderung: Mit der AfD will im September 2017 eine Partei in den Bundestag einziehen, die für unverhohlen rassistische und ausgrenzende Politik steht. Während des Wahlkampfs wird sie auch im Landkreis Konstanz von der Fußgängerzone bis auf die Bildschirme überall präsent sein und versuchen, den politischen Diskurs nach rechts zu verschieben. Nicht mit uns! Auf einer Anti-AfD-Aktionskonferenz wollen wir gemeinsam mit euch Strategien gegen einen (Wahl)erfolg der AfD entwickeln und uns für eine emanzipatorische und solidarische Gesellschaft stark machen.

In Vorträgen, Workshops und Diskussionen wollen wir Menschen zusammenbringen, die sich im anstehenden Bundestagswahlkampf gegen die AfD und die wachsende Rechtsentwicklung engagieren sowie an der Konferenz Inputs sammeln und Aktionsideen ausprobieren.

Wann?

Samstag, 10. Juni 2017 10:00 – 18:00 Uhr

Wo?

Treffpunkt Petershausen Georg-Elser-Platz 1 78467 Konstanz

 

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