Hände weg von Venezuela!
5. Januar 2026
Frieden, Landesvereinigung, Solidarität

Vergangenen Samstag überfielen US-Truppen in eklatanter Verletzung des Völkerrechts die bolivarische Republik Venezuela und entführten ihren Präsidenten Nicolás Maduro Moros unter dem Vorwand einer angeblichen „Verschwörung zum Drogenterrorismus“.
Das einzige „Verbrechen“ der venezolanischen Regierung, in welchem die USA ihr Vorgehen tatsächlich begründet sehen, ist jedoch nicht der angebliche „Drogenterrorismus“, sondern die Nationalisierung der Öl-Ressourcen und die Anfechtung der US-Hegemonie in Lateinamerika. Aus unzähligen historischen Erfahrungen heraus wissen wir, dass die US-Politik – wenn es um die Durchsetzung ihrer imperialen Machtansprüche geht – zu allem bereit ist, auch zum Faschismus, wie wir schon beim blutigen Putsch in Chile mit Entsetzen erleben mussten.
Als Antifaschist:innen stehen wir daher fest an der Seite Venezuelas und aller Völker Lateinamerikas, auf dass sich eine solche Tragödie niemals mehr wiederholt. Wir sind entsetzt über die Unterstützung des US-Amerikanischen Putschismus durch die 26 EU-Mitgliedsstaaten, unter ihnen Deutschland, die mit ihrer „Erklärung zu den Folgen der US-Intervention in Venezuela“ unter dem geheuchelten Vorwand der „Demokratisierung“ ihren Willen zum Regime Change bekräftigten. Wir fordern die deutsche Regierung stattdessen dazu auf, die Souveränität Venezuelas zu achten und den kriminellen US-Raubzug aufs schärfste zu verurteilen.
Unsere Solidarität gilt allen Völkern Lateinamerikas, die im Fadenkreuz dieser neuen Monroe-Doktrin ihr Recht auf nationale Souveränität vor dem US-Amerikanischen Aggressor verteidigen.
Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
Siehe auch: Stellungnahme der VVN-BdA Bundesvereinigung unter vvn-bda.de






